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Standort Lehrte
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Lehrte Geschichte des Kernorts 1147 erstmals urkundlich erwähnt war Lehrte über Jahrhunderte ein relativ unbedeutendes Bauerndorf. Bis zum Jahr 1352 besuchten die ortsansässigen Bauern am Sonntag den Gottesdienst in Steinwedel, erst dann wurde die Kirche im Dorf gebaut, die heutige Nikolauskirche. Bereits zur dieser Zeit liegt Lehrte im historischen Siedlungsraum des Großen Freien. Mit dem Bau der Bahnstrecke Hannover–Braunschweig ab 1843 erlangte Lehrte erstmals Bedeutung, welche in den folgenden Jahren mit der Verlängerung der Bahn nach Celle, Hildesheim und Berlin noch zunahm. Zu Beginn des Eisenbahnbaus hatte der Ort 755 Einwohner, 60 Jahre später etwa zehn Mal so viele. 1898 wurden Lehrte die Stadtrechte verliehen. Mit der Eisenbahn siedelte sich Industrie an, so gab es eine Tonwaren-, Mineraldünger-, Zement-, Konserven- und eine Zuckerfabrik. 1881 gründete Hermann Manske mit anderen Kommanditisten in der Lehrter Feldmark die Zementfabrik Germania. Sie war die zweite Fabrik der Zementindustrie bei Hannover. Manske stiftete 1892 der Stadt Lehrte ein Krankenhaus mit Grundstück, welche ihm zu Ehren eine Straße in Manskestraße benannte. 1910 wird die Zementfabrik stillgelegt. 1911 entstand eine Viehverkaufshalle, und Lehrte wurde zum bedeutendsten Viehumschlagplatz in Norddeutschland. 1912 wurde der Kalischacht Bergmannssegen abgeteuft. Zu dieser Zeit wurden Schulen und vor allem das Gymnasium gebaut, das lange Zeit das einzige im Landkreis Burgdorf gewesen ist. Geschichte der neuen Stadt Lehrte [Bearbeiten] Bis zum Jahre 1974 war Lehrte eine Stadt im Landkreis Burgdorf im Regierungsbezirk Lüneburg. Die Gebietsreform in diesem Jahr vereinigte die Landkreise Burgdorf (BU), Neustadt am Rübenberge (NRÜ), Springe am Deister (SPR, nur teilweise) und Hannover zu einem neuen Großkreis Hannover, der dem Regierungsbezirk Hannover zugeordnet wurde. Im Rahmen dieser Gebietsreform schlossen sich die damalige Stadt Lehrte sowie die Orte, welche heute Ortsteile sind, mit dem Gebietsänderungsvertrag vom 14. Dezember 1973 zu der „neuen Stadt Lehrte" zusammen.[3] Seit dem 1. November 2001 bilden der ehemalige Landkreis Hannover einschließlich der Stadt Lehrte und die Landeshauptstadt Hannover die Region Hannover. In Folge der Auflösung des Regierungsbezirks Hannover am 31. Dezember 2004 endete die Zugehörigkeit zum diesem. Alter Wasserturm am neuen Stadtpark bei Nacht Seit 1975 hat sich die Stadt städtebaulich gewandelt. Nicht mehr benötigte innerstädtische Gewerbe-Brachflächen wurden neu genutzt (Neues Zentrum). Ehemalige Bahnschrankenübergänge wurden durch kreuzungsfreie Trogbauwerke ersetzt. Industrie- und Gewerbebetriebe wurden schon in den 1970-Jahren an den Stadtrand in neuen Gewerbegebieten angesiedelt. Die städtebauliche Entwicklung wurde und wird seit mehr als 30 Jahren von der Deutschen Bahn stark behindert, sehr große Eisenbahn-Brachflächen liegen noch immer im Lehrter Kernstadtgebiet (Richtersdorf, alter Verschiebebahnhof). Die 2002 mit dem Abriss der ehemaligen Zuckerfabrik freiwerdenden circa 115 Hektar umfassenden innerstädtischen Flächen wurden für die Erweiterung des Stadtparks um 28 Hektar sowie für zusätzliche innerörtliche Verkaufsflächen verwendet, was aber gleichzeitig zu einer Zersiedelung des Zentrums führte. Eine weitere Teilfläche des Zuckerfabriksgeländes liegt seit längerem brach. Im Juni 2009 entschied der Rat der Stadt Lehrte, dass diese Teilfläche im Wesentlichen für einen Baumarkt genutzt werden soll. Quelle: Wikipedia |
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